Schriftgröße ändern: normal | groß | größer
     +++++++  Samstag Geschenke Weihnachtsmarkt beim Froschkönig  +++++++     
     +++++++  Bilder vom Pegauer Weihnachtsmarkt  +++++++     

Allgemeiner Schützenverein Pegau 1444/1990 e.V.

Vorschaubild

Peter Kretschmer

An der Untermühle 1
04523 Pegau

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.schuetzenverein-pegau.de

Vorstellungsbild

 

logo_schuetzen.gif

Der Verein wurde 1990 neu gegründet. Seine über 70 Mitglieder pflegen das Brauchtum und das gesellige Beisammensein. Natürlich haben sie sich dem sportlichen Schießen verschrieben.
    
Geschichte der Schützen
In einem 500 jährigen Dasein haben die Pegauer Schützen ihre Lebenskraft bewiesen. Blickt man zurück in die Aufzeichnungen im Stadtbuch, so hat ein Chronist es niedergeschrieben, hat erstmalig im Jahre 1444 die Pegauer Pfeilschützen als geschlossener Verband an einem Pfeilschießen in Mittweida teilgenommen haben.

 

K_karte01.jpg


In einem 500 jährigen Dasein haben die Pegauer Schützen ihre Lebenskraft bewiesen. Blickt man zurück in die Aufzeichnungen im Stadtbuch, so hat ein Chronist es niedergeschrieben, hat erstmalig im Jahre 1444 die PegauerPfeilschützen als geschlossener Verband an einem Pfeilschießen in Mittweida teilgenommen haben.72 Groschen wurden als "“Herfahrtgeld",46 Groschen als “Aufwand ums Kleinodschießen” aus dem Stadtsäckel bewilligt. 1446 erschienen im Stadtbuche Einträge über Ausgaben für Pfeilspitzen, Pulversäcke und das Einbinden einer Büchse.Zu den Armbrustschützen sind in dieser Zeit die Büchsenschützen getreten. 1493 wurde auf dem Schützenfeste in Leipzig zum ersten Mal eine gezogene Büchse benutzt.

 

K_schuetzenhaus.jpg

 

Die Zuwendungen des Rates an die Schützen betrugen in der Zeit von 1452 bis 1477 jährlich 30 Groschen, die hauptsächlich zu Schießfahrten u.a. nach Leipzig, Borna und Grimma verwendet wurden. Als 1472 in Pegau ein großes Schützenfest stattfand, ließ der damalige Bürgermeister Hans Goldschmidt auf städtische Kosten das Schützen- Kleinod bestellen. Der Zeitauffassung gemäß traten die Schützen in enge Verbindung zur Kirche, wie aus einer Urkunde hervorgeht. Im gleichen Jahre “gab Pegau 20 Mann bewaffnete Bürger (Schützen) nach Dresden zu marschieren welche selbst von Soldaten verpflegt wurden.”Einen großen Tag in der Geschichte der Pegauer Schützen verzeichnet der Chronist Köhler mit dem 15. August 1740. Abends 7 Uhr traf Friedrich der Große, König von Preußen, mit seinem Bruder Prinz August Wilhelm in Pegau ein, und nahm Nachtquartier in der “Krone”. Mit fliegenden Fahnen kam die Schützenkompanie auf dem Markt gezogen und paradierte vor dem König. Mancherlei berichtet die Füsselsche Chronik über die Schützenordnung, über die mehrfach wechselnde Uniform, über Fahnen und die Durchführung von Vogel- und Scheibenschießen ab 1737 im Schießhaus am Ende der Stadt unter den Linden.

 

K_schuetze.jpg

 

Vorher stand das Schießhaus bei den Ziegelgruben, so daß gegen den Groitzscher Weinberg geschossen wurde.Im Jahre 1789 erhielt die Schützengesellschaft vom Kurfürst von Sachsen die Erlaubnis, jedes Jahr im Juli oder August ein “Vogelschießen” durchzuführen, in dessen Verlaufe nach einem großen bunten hölzernen Vogel an hölzerner Stange und nach der mit Emblemen versehenen Scheibe geschossen, aber auch allerhand Lustbarkeiten in Schankzelten und Schaubuden durchgeführt wurden. Durch den günstigen Stand der Vogelstange abseits jeder Verkehrsstraße konnte dieser alte Brauch des Vogelschiessens bis 1945 für Pegau erhalten bleiben.
    
Text: Johannes Brumme
Quelle: Museum Pegau     
 

 

Schützenfest
Alljährlicher Höhepunkt ist das beliebte Schützenfest, welches immer am ersten Wochenende im August stattfindet.
    
weitere Infos unter
www.schuetzenverein-pegau.de

 


    

Vorstellungsbild

Bürgerbriefkasten
 

Briefkasten

 
 
Wetter
 
WetterOnlineDas Wetter für
Pegau
Klicken, um die Inhalte von "wetteronline.de" anzuzeigen
Beim Aufruf gelten abweichende Datenschutzbestimmungen