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Kenotaph Wiprecht II

Grabplatte Wiprechts II
Grabplatte Wiprechts II

Im Tunnelzimmer des Westportals der Stadtkirche befindet sich die

Grabplatte Wiprecht II.

Bestattet wurde der Markgraf in seiner Klosterkapelle neben seiner ersten Gemahlin Juduth, Nach der Säkularisierung des Sankt-Jakob-Kloster wurde der sogenannte Kenotaph dorthin verbracht, um das Überdauern des wertvollen Kunstwerkes zu sichern. Lange an eine Wand gelehnt, wurde es übertüncht, überarbeitet und letztlich als bedeutender Kunstschatz der Romanik in Würde gehalten. Bereits im 30jährigen Krieg wurde die Kirche durch Beschuss der Schweden bis auf Teile des Westturmes zerstört. Das Innere der Kirche litt mit all ihren Kunstschätzen besonders in der Franzosenzeit von 1800 bis 1813. Im 19. Jahrhundert stiegen Knaben durch das kleine Fenster und fanden ausgerechnet auf Wiprechts Nase ersten Bodenkontakt. Die Nase wurde mehrmals vergeblich an modelliert. Auch die vermeindlichen Edelsteine des prachtvollen Umhangs nahmen mit den Jahrhunderten ab. Man bediente sich später einfacher Glassteine, die man mit effektvollen Papieren unterlegte. Das Grabmal Wiprechts in der Sankt-Laurentius-Kirche zählt zu den ältesten und größten Kunstschätzen zwischen Leiozig und Zeitz, die Pegau aufzubieten hat.  Daneben bietet die Kirche noch den barocken Hochaltar (1521) und die Kanzel, die Jakob Wendelmuth, der Vater von Margarethe Rastrum, und Jakob Meinhardt gefertigt haben.

 

   

Markgraf Wiprecht II Kenotaph

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