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06.06.2009 Abschlussveranstaltung des diesjährigen Pleinairs

Pünktlich um 15 Uhr zum Beginn der Abschlussveranstaltung des 3. Pegauer Bildhauer-Pleinair am Sonnabend Nachmittag wandelte sich ein bedächtiger Nieselregen zu einem behaglichen Dauerregen. Enttäuschung so auch anfangs bei Galeristin Bärbel Pleß und Stadtrat Joachim Albus, der stellvertretend für Bürgermeister Peter Bringer die Stadt als Mitveranstalter vertrat. Während die Tontechniker von ‚sevenseasound’, die gerade in der Böhlener Werkstrasse ihre Geschäftseröffnung feierten, die Beschallung installierten, wurden Zelte und Sitzgelegenheiten zusammengestellt. Mit dem zwanzigsten Besucher Bärbel und Willy Hütter:“ Was hier geleistet wurde verdient Anerkennung, da kann uns kein Regen davon abhalten,“ ließen sie trefflich unter ihrem großen Regenschirm vernehmen, fand sich auch der kulturelle Höhepunkt im Klostergarten ein. die ‚fiddle folk family’ - Klingner, aus Göhrenz am südlichen Strand des Kulkwitzer See’s. „Vor so einem kleinen gemütlichen Kreis spielen wir ‚unplugged’ ohne Technik“, entschieden sie spontan und die ‚sevenseesound-crew’ rollte prompt die Kabel wieder ein. Vor nunmehr über 30 Anwesenden begrüßte Bildhauer Rainer Pleß seine Kunstgetreuen und stellte die Skulpturen und die teilweisen Kommentare aus dem Gästebuch, dass in den zwei Wochen auslag, vor. Das der Regen, wie schon in der Kurzfilmnacht, zu Einschränkungen bei Lust und Laune sorgte, ist bedauerlich, aber schöne Veranstaltungen bei schlechten Wetter zu machen, zeugen doch von Professionalität. Alle Motivation zu den Arbeiten von Ivonne Klauß ‚Baum’, Liv Rösch’s ‚Sitzplatz mit erhobenem Anspruch’, Rainer Pleß ‚Tante Klara und Herr Knöterich’ und Danny Schellenberberger’s ‚Pegauer Wünschelohr’, war durchweg was Originelles, was Einmaliges zum Arbeitsthema ‚ Besitzen und Begreifen’ zu schaffen, das zudem Freude macht. Joachim Albus, Vorsitzender des Förderverein Volkshaus Pegau, einer der Sponsoren der Bildhauerpleinairs, dankte den Künstlern für ihre Kunstwerke, die für Pegau eine bedeutende Bereicherung sind. Die Vorschläge über mögliche Aufstellplätze aus dem Gästebuch, werden bald ausgewertet und nach Durchführbarkeit geprüft. Für die fünf Meter Hohe Tänzerin, die als letzte Figur vom 2. Pleinair noch im Klostergarten verblieb, läge mittlerweise auch die Aufstellgenehmigung für die Wiese an der B2 bei Rewe vor.

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