Pegau
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Berühmte Pegauer

1073

der junge Wiprecht aus der Nordmark kommt in die Gegend von Pegau und baut seine Burg in Groitzsch

1091

Wiprecht von Groitzsch gründet das Benediktinerkloster St. Jakob als Hauskloster und Grablege für sein Geschlecht in Pegau

1096

prachtvolle Weihe des Klosters St. Jakob

1101

Wiprecht von Groitzsch holt Windolf als Abt aus Corvey nach Pegau, der für ein erstes wirtschaftliches Erblühen des Klosters sorgte

1123

Wiprecht von Groitzsch wird mit der Mark Meißen belehnt, kann diese aber nicht gegen Konrad von Wettin behaupten

1124

Wiprecht von Groitzsch legt seine weltliche Macht ab, tritt dem Kloster zu Pegau bei und stirbt kurze Zeit später. Er wird im Kloster begraben.

1155

ein Mönch des Klosters Pegau verfaßt die Niederschrift “Annales Pegaviensis”

1156

Das Kloster brennt bis auf das Schlafhaus ab.

1160

Bischof Johannes von Merseburg weiht die wiederaufgebaute Klosterkirche in Pegau

1172

Kaiser Friedrich I. Barbarossa bestätigt nach dem Aussterben des Geschlechts der Wiprechtiner dem Pegauer Kloster das Münz- und Marktrecht. Diese kaiserlichen Privilegien schützten die Kaufleute und so entwickelte sich aus dem Dorf Pegau zu einer der ersten Städte östlich der Saale

1184 - 1224

Abt Siegfried von Reckin steht dem Pegauer Kloster vor. In dieser Zeit schaffte er es unter Ausnutzung der Wundergläubigkeit der Menschen, die junge Stadt erheblich zu erweitern

1190

Bau der Ottenskirche und Anlage der “Neustadt” (Unterstadt) Pegau durch Abt Siegfried

1198

nach dem Tod Kaiser Heinrichs VI. legten dessen Nachfolger keinen Wert mehr auf die Vogtei über das Kloster Pegau und überließen sie dem Markgrafen von Meißen

1219

Siegfried von Reckin erhält nach jahrelangem und unermüdlichem Kampf gegen den Bischof von Merseburg für die Romfreiheit des Klosters vor der Kurie und am Hof des Kaisers durch einen kaiserlichen Schiedsspruch das Recht der Klosterstifter zurück

1267 - 1311

Abt Konrad von Liebenhain steht dem Pegauer Kloster vor.

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